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Fotografiert habe ich schon immer - glaube ich.
Die erste Kamera die ich benutzen durfte war auch die, mit der ich schon als
Baby fotografiert wurde - eine "Voigtländer" aus den dreißiger Jahren (siehe Foto). Die Kamera
wurde mit einem Rollfilm geladen und produzierte Negative im Format 6X6 cm.
Schon als junger Schüler besuchte ich eine Arbeitsgemeinschaft Junge Fotografen.
Damals lernte ich das Filmentwickeln in der Dunkelkammer und das Erstellen der Positive
mittels Kontaktabzug und Vergrößerungsgerät. Auch solche Bearbeitungsschritte wie
perspektivisches Ent- oder Verzerren, Nachbelichten und Abwedeln habe ich durchgeführt.
Zu Hause habe ich als Dunkelkammer immer die Küche oder das Bad benutzt - sehr zum
Leidwesen der Familie.
(Kameras aus eigener Sammlung)
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Mit dieser Voigtländer habe ich als Grundschüler fotografieren dürfen. Das
Negativformat von 6x6 cm reichte für meine damaligen Ansprüche aus, Kontaktabzüge
in der gleichen Größe herzustellen. |
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Die Pouva Start war ein echter Hit. Ab 1952 von Karl Pouva in Freital bei Dresden produziert,
war sie eine der wichtigsten Nachkriegskameras und wurde bis 1972 rund 2 Millionen mal
hergestellt. In Ostdeutschland wurde sie durchgängig für 16,50 DDR-Mark verkauft und wurde
zur Kamera der Millionen. Sie wurde in verschiedenen Ländern in Lizens produziert, so auch
in der BRD von der Fa. Hama.
Film- und Negativformat waren identisch mit der Voigtländer. Die Negativqualität war aber
ausreichend, um brauchbare, nach heutigen Ansprüchen eher anspruchslose Vergrößerungen
bis 20 cm zu machen. |
Die altx-n konnte ich mir am Ende meiner Lehrzeit leisten. Sie ist eine komfortable
Kleinbild-Sucherkamera mit viel Zubehör und (WICHTIG!) Wechselobjektiven. Durch diese Kamera
wurde mein Hobby zur Leidenschaft. Mit ihr begann bei mir auch um etwa 1960 die Zeit der
Farbdiafotografie und ich wurde das erste Mal vom Zauber der Nachtfotografie eingefangen.
Die ersten Jahre der Entwicklung meiner Kinder habe ich mit dieser Kamera festgehalten. |
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Die PRACTICA VLC 2 war meine große Errungenschaft in vordigitaler Zeit. Die Spiegelreflexkamera
verfügt über eine Innenlichtmessung.
Ausreichendes Zubehör eröffneten mir die Möglichkeit, in vielen Bereichen der
Fotografie aktiv zu werden, die ich vorher nicht realisieren konnte - z.B. auch echte Makrofotografie. |
Mein digitales Fotozeitalter begann Ende 1997. Beruflich digitalisierte ich analoge Fotos
und lernte, diese mit diversen Bildbearbeitungsprogrammen zu bearbeiten.
1999 konnte ich mir meine erste Digitalkamera leisten - 2,1 Mil. Pixel. Heute benutze
ich eine Brigdekamera von Fuji mit einem großen Zoomobjektiv. Eine Spiegelreflexkamera steht bei
mir aus Gewichtsgünden nicht mehr auf der Wunschliste.
Und sonst ... :
Ich bin Rentner und behalte mein Wissen nicht nur für mich.
In einer kleinen Fotogruppe tausche ich mich mit Gleichgesinnten aus. Online treibe ich
mich gleich in mehreren Fotocommunitys herum. Dabei lerne ich noch Vieles, kann aber
von meinem Wissen auch etwas weitergeben.
In meinem Wohnort und der näheren Umgebung helfe ich besonders SeniorenInnen, mit der
PC-Nutzung und dem Internet vertraut zu werden.
Wenn ich dann noch Zeit finde, bastele ich mir eine neue Homepage - nicht sehr anspruchsvoll
aber alles Handarbeit. Sogenannte Webgeneratoren verschmähe ich.
Fragen oder Wünsche - auch zu Fotos? Schreiben Sie mir doch.
Sie können auch mein Kontaktformular nutzen. |